Neuropsychologie - Neurophysiologie - Haltung

Der Mensch braucht, damit er motiviert sein kann, Klarheit und Orientierung. Sonst findet er sich nicht zurecht und zieht es vor, sich nur langsam zu bewegen oder sogar einen Sicherheitshalt einzulegen. Demotivation ist also keinesfalls schlecht, sondern ein Überlebenstrieb.

Fliesstext, Zahlen sind für das Gehirn anstrengend - sie müssen zuerst in "Bilder" übersetzt und dann mit der Realität abgeglichen werden. Das braucht viel Rechenkapazität im Gehirn, das dann dem kreativen Denken nicht zur Verfügung steht. Wenn Menschen, die zuwenig Wissen haben oder sogar nicht weniger stark im abstrakten Denken sind, werden diese vom Zusammenspiel ausgeschlossen. Stellt sich die Frage, ob man das in Kauf nehmen möchte oder sogar will.

Mit Bildern und Plänen kann fast jedes Gehirn leichter zurecht kommen - weil das schon näher an der Informationsaufbereitung des Gehirns liegt (vergleiche Nobelpreis für Medizin 2014). Daher helfen SokratesKarten alle Beteiligten rasch ins Zusammenspiel zu bringen, denn gegen visuelle Klarheit und Orientierung kann sich kein Gehirn widersetzen.

Die Beteiligten können die Wahrnehmungen aus ihrer Perspektive einbringen, sodass mittels den SokratesKarten ein holistisches Gesamtbild entsteht, das sogar später dann die Veränderungen wiedergeben kann.